Tipps und Tricks in Sachen Beatboxing!

1. Das richtige Mikrofon.
2. Das richtige Recording Programm.
3. Wie hält man das Mikrofon richtig?
4. Was ist eigentlich diese Loop-Station?
5. Warum wackeln Beatboxer immer so mit den Händen?

 

1. Das richtige Mikrofon

 

Das Philips SBC MD 150 Mikrofon kostet rund 10€. Ist qualitativ nicht besonders gut. Das heißt es reicht völlig aus, aber perfekte Aufnahmen sind auf keinen fall hinzukriegen. Positiv ist, dass es direkt an den PC angeschlossen werden kann per 3,5mm Klinke.
Das Behringer XM8500 . Es handelt sich um ein Dynamisches Gesangsmikrofon mit Nierencharakteristik und kostet an die 20€. Es ist etwas schlechter als das Shure SM58, liegt preislich aber drastisch drunter. Es hat einen XLR Anschluss, sprich es ist eigentlich für Mischpulte o.ä. Über Adapter Stücke, kann man das Problem aber lösen, sodass man ihn an den 3,5mm Anschluss am PC anschließen kann. Durch den Preis und dem Anständigen Sound ist dies das optimale Beginner Mikrofon für Zuhause.
Das T.Bone MB85 BETA gibt es auch schon für noch relativ günstige 40€, ist aber leider nur bei Thoman zu bekommen. Was den Sound angeht, ist das ding einwandfrei, sogar etwas besser als das Shure SM58, allerdings nicht so gut wie ein Beta87. Aber auch hier spricht wieder der Preis, also wenn man sich noch nicht an ein Shure Micro gewöhnt hat und grad 40€ übrig hat, dem kann man dies nur empfehlen.
Das Shure SM58 ist das beliebteste Mic unter Beatboxern. Leider kostet es um die 120€. Aber es gilt als unzerstörbar und der Sound ist tadellos, genauso wie das Design. Dieses Mic ist auf jeden Fall nicht nur für Anfänger geeignet sondern auch für die, die Auftritte machen und mit ihren eigenen Micro einen perfekten Klang absichern wollen.
Das Shure Beta58A kommt etwas wie eine Super High Quality Version des SM58 rüber, mit der selben Unzerstöhrbarkeit aber einem viel besseren Frequenzgang und Prominenter Kundschaft. Killa kela und Felix Zenger benutzen es beispielsweise für ihre Auftritte. Diese Oberklasse der dynamischen Micros gibt´s für ca. 170€. Aber auch zu diesem Teil gibt es eine Alternative. In ungefähr der selben Preisklasse liegt das Sennheiser E855. Welches von beiden besser klingt kann man nicht sagen, denn sie klingen einfach anders.

 

 

2. Das richtige Recording Programm

Ein Programm, dass wir vorstellen heißt Audacity 1.2.6 . Es ist ein Freeware Programm zum Aufnehmen, Bearbeiten und Abspielen von Audio-Dateien. Audacity ist ein kostenloser Audio-Editor, der mit den bekanntesten Audio-Formaten zurecht kommt (MP3, Ogg/Vorbis, WAV, MIDI, AIFF). Sie können Musikstücke mixen, Klangeffekte hinzufügen oder die Abspielgeschwindigkeit verändern. Die Aufnahmefunktion erlaubt es, sämtliche Audio-Signale festzuhalten und auf der Festplatte abzuspeichern. Und mit dem mitgelieferten Lärm- und Rauschfilter können etwaige Störungen rasch herausgefiltert werden. In der neuen Version 1.2 ist die Benutzeroberfläche jetzt komplett in Deutsch verfügbar. Erstmals können nun auch 24-Bit und 32-Bit-Dateien aufgezeichnet und bearbeitet werden. Weitere Neuerungen: Verbesserte Oberfläche Drei neue Effekte mit Vorhörfunktion Neue Editorfunktionen.
Quelle und Download: www.chip.de

 

3. Wie hält man das Mikrofon richtig?

Als erstes sollte man sagen, dass es viele unterschiedliche Arten gibt, wie man das Mic halten kann. Das günstigste ist, wenn man selbst herumprobiert, um die qualitativ beste und komfortabelste Stellung zu finden. Dabei sind aber folgende Punkte zu beachten:

Bei klassischen Tönen ( Kick, Snare, ClickRoll etc.) kannst du das Mic ruhig an die Lippen pressen. Je näher du dran bist, desto härter kommen die Töne aus den Boxen (bei Live-Auftritten versteht sich). Im Teamspeak oder bei Aufnahmen ist es Microfon bedingt, deswegen solltest du es wirklich ausprobieren. Zudem empfiehlt es sich wie auf dem Bild den kleinen Finger unter das Mic zulegen. Aber das ist Routine Sache. mic2
  Wenn du Nasentöne machst musst du beachten, dass das Mic nahe an der Nase, aber nicht zu weit weg vom Mund ist, damit kein Ton den anderen übertönt. Viele Beatboxer legen deshalb die Hand über das Mic und Nase. So bildet sich ein Hohlraum, der beide Töne gleich umfasst.

Außerdem kann man schöne Effekte erzeugen (z.B. Helikopter oder Mücke), wenn du das Micro am Mund vorbeiziehst. Ansonsten gibt es keine Grenzen, denn Beatboxing ist eine Kunst, und die Kunst spiegelt sich individuell durch den jeweiligen Künstler - also auch dich.



4. Was ist eigentlich diese Loop-Station?

Eine Loop-Station ermöglicht es dem Beatboxer, mehrere nicht oder nur schwierig gleichzeitig spielbare Parts gleichzeitig erklingen zu lassen. Hierbei ist auch der Einsatz gänzlich unterschiedlicher Instrumente in einer Darbietung eines Solokünstlers möglich, die dann gleichzeitig erklingen können. Von der Arbeitsweise entspricht das dem Overdubbing aus der Studiotechnik, das hier mit geringem technischen Aufwand sowie in Echtzeit in einer flüssigen Darbietung möglich wird.
Mit anderen Worten: Du nimmst einen Beat auf, die Station spielt ihn in einer Endlosschleife ab, und du kannst weiter Töne hinzufügen. Bekannt sind die Stationen ursprünglich von Bassisten und Gitarristen aber der Trend geht immer mehr auch zu Beatboxern. Meistens befindet sich die Loop-Station auf dem Boden und man sieht nur wie der Beatboxer immer wieder drauf tritt.

 


Es gibt viele verschiedene Arten von Loop-Stations. Nur leider sind die meisten nicht für unter 200€ zu kriegen. Erwähnenswert sind auf jeden Fall die "BOSS RC-20XL" (219 EUR) und die "DIGITECH JAMMAN LOOPER" (249 EUR). Am besten macht man sich beim nächsten Elektrofachhandel kundig oder stöbert hin und wieder bei Ebay rum. Eine perfekte Loop-Station nur für Beatboxing ist bisher nicht bekannt, wird aber wohl bald auf den Markt kommen.

 


5. Warum wackeln Beatboxer immer mit ihren Händen?

Für manche mag das sehr komisch und lächerlich aussehen, aber es hat so einiges in sich. Es gibt keine Regel die besagt, dass das alle machen müssen weil sie sonst nicht cool sind. Aber für einige sind die Hände der einzige Weg um im Takt zu bleiben. Die Hand als Metronom. Außerdem möchte der Beatboxer das Publikum aufheizen und nicht einfach auf dem Bühne stehen wie ein Stock.